Webbasierte Kfz-Diagnose

Ideenfindung am Beispiel der Autoaid GmbH

Die Entwicklung einer internetbasierten Kfz-Diagnosesoftware für die professionelle Anwendung in Kfz-WerkstQuelle: www.autoaid.deätten sicherte den Gründern des Autoserviceportal autoaid.de, Odeiko Trost und Moritz Funk, damit einen Platz unter den fünf Besten der ersten Stufe des Businessplan-Wettbewerbs Berlin-Brandenburg 2009.

Die Software ermöglicht es tatsächlich fehlerhafte Bauteile im Fahrzeug zu erkennen und dem Mechaniker eine Reparaturlösung anzuzeigen. Das Besondere ist, dass die Software selbstlernend ist und sich dadurch, unter Anwendung des Diagnosewerkzeugs, die Suchzeit und die Fehleraustauschrate für fehlerhafte Bauteile um 80 Prozent reduziert werden soll.

Die Diagnosesoftware wurde in der ersten Jahreshälfte 2010 in zwei Testphasen getestet, wobei in der ersten Phase zehn Partnerwerkstätten und in der zweiten Phase weitere dreißig Servicebetriebe beteiligt wurden. Mit Erfolg. Schon im September 2010 stellte die Autoaid GmbH ihre Kfz-Diagnosesoftware „eCheck“ auf der Automechanika-Messe in Frankfurt am Main vor.

Schritte der Ideenfindung

Zunächst einmal besteht ein Mangel. In diesem Beispiel bestand der Mangel in der zeitaufwendigen und kostspieligen Reparatur von Kraftfahrzeugen, welche zudem oft falsche Diagnosen beinhalteten.

Im nächsten Schritt macht man sich Gedanken um die Beseitigung des Mangels. Im Autopaid-Beispiel liegt die Entwicklung einer Software sehr nahe, denn diese kann effizient arbeiten und kann, wenn sie gut programmiert wurde, das menschliche Wissen bei Weitem übersteigen.

Nun sollte man sich fragen, wo der Kundennutzen liegt. Denn ohne einen Kundennutzen gibt es keine Zielgruppe und somit keine Abnehmer. Der Kundennutzen von eCheck lässt sich leicht ableiten: Durch die Software können Kraftfahrzeuge wesentlich schneller und kostengünstiger repariert werden, da die tatsächlich fehlerhaften Bauteile schneller gefunden werden können und der kostspielige Austausch von falsch diagnostizierten Bauteilen wegfällt.

Nun haben wir eine gute Idee. Wenn diese sich als eine gute Ertragsquelle aufweist, dann kann sich diese als eine erfolgreiche Idee für die Zukunft herausstellen. Kann… muss aber nicht. Denn es muss nicht nur die Idee zählen, sondern auch das Konzept dahinter – das Business-Model.

Diesmal stand jedoch die Idee im Mittelpunkt des Artikels.

 

Quellen (nachträglich ergänzt):

http://www.autoaid.de/

http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/392811/5/

http://www.autoaid.de/intern/ueber-uns/

http://www.gruendungsnetz.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.147183.de

http://www.kundennutzen.ch/kundennutzen.php

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2 Antworten zu “Webbasierte Kfz-Diagnose

  1. Sascha S. Pfordte 24/11/2010 um 16:19

    Also mir hat sich der Kundennutzen wiedereinmal nicht eindeutig erschlossen, sowie die USP der Software.
    Ich glaube weniger, dass die Fahrzeughalter Kunden sind, als vielmehr die Werkstätte. Kundennutzen wäre in dem Fall, so meine Vermutung, die günstige und echtzeitaktualisierte Alternative zu den üblichen (teuren?) und lokal operierenden Diagnoseprogrammen, die derzeit auch in den Werkstätten der Hersteller, Beispiel Daimler, selbst eingesetzt wird. Diagnosesoftware zur Identifikation von fehlerhaften Elementen eines Kraftfahrzeugs ist demnach an sich nichts neues.

    Auch, wenn es hier „nur“ um die Idee ging, gehört das Ertragsmodell etc. praktischerweise auch zur Ideenbeschreibung dazu. Handelt es sich hierbei um eine monatliche Nutzunggebühr der Software oder ähnlichem, sieht der Nutzen anders aus, als wenn man eine einmalige höhere Summe zur Nutzung zahlen muss, und und und.

    Mir insgesamt noch zu unklar.

  2. The Shaman 25/11/2010 um 13:11

    So lansam muss man sich anscheint gedanken darüber machen wie eine Jury bei einem BPW ihren Sieger ermittelt. Vielleicht gibt es ja sogar Trends in diesem Bereich. In einem Jahr sind es Modelle aus dem Gesundheitsbereich und in dem andern aus der Technik.
    Für eine Software die ein Problem löst, das durch die Entwicklung der Autoindustrie geschaffen wurde- wo dem zu Folge die Verantwortung wieder weitergegeben wurde – den ersten Platz zu verleihen, scheint mir nicht sehr innovativ. Also dafür muss ich nicht bei einem Wettbewerb mitmachen. Damit kann ich doch gleich beginnen.

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