Facebook :Soziales Netzwerk mit Suchtpotenzial

Soziales Netzwerk mit Suchtpotenzial

Heutzutage fühlt man sich nicht mehr von seiner Umwelt abgeschnitten. Dank sozialer Netzwerke wie Facebook. Die amerikanische digitale Plattform verbindet die Leute von der ganzen Welt. Sogar lang vermisste Schulkameraden oder alte Arbeitskollegen können sich hier wieder finden.

Die Zahl der Facebook-User steigt stetig und ist jetzt bei weit über 200 Millionen User weltweit. Nehmen wir als Beispiel Deutschland, sehen die Zahlen im August 2010 so aus:

Nutzerzahlenentwicklung August 2009 – August 2010

 

Die deutschen Facebook-User sind bereits weit über 10 Millionen gestiegen. Dabei liegt die Wachstumsrate in Deutschland bei 3%.

Facebook Demographie in Deutschland

August 2009 Juli 2010 August 2010 Veränderung
(Juli-August)
13-17 423,000 1,514,980 1,566,180 3,4%
18-24 1,109,200 2.921.240 3,025,860 3.6%
25-34 1,374,400 3.006.660 3,077,540 2.4%
35-44 698,600 1.489.400 1,532,740 2.9%
45-54 224,100 684.440 719,020 5.0%
54+ 121,100 331,940 396,000 19.3%

Nach der oben angezeigten Tabelle sind die meisten User im Alter zwischen 18 und 34 Jahren. Auffallend ist hierbei die Zunahme von Usern der Altersgruppe über 54 Jahren mit 19,3%. Die Entwicklung wird durch das nachstehende Diagramm besser veranschaulicht.

Demographische Verteilung – August 2010

Wenn man die großen User-Zahlen betrachtet, stellt sich die Frage, ob Facebook eigentlich Gewinne erzielt? In aktuellen Studien wird darüber spekuliert, dass bei Facebook die Gewinnspanne mit hoher Wahrscheinlichkeit im Milliardenbereich liegt. Facebook selbst veröffentlicht keine Angaben über das Geschäft und gibt eine Prognose von 500 Millionen Dollar für das Vorjahresergebnis. Laut anderen Statistiken liegt der Gewinn bei 700 Millionen Dollar.

Warum ist Facebook beliebter als andere soziale Netzwerke wie z.B. StudiVZ? Die Antwort dazu findet man in den folgenden Stichpunkten:

– internationale Sprache ist Englisch,
– moderner Aufbau und Nutzeroberfläche mit Userfreundlichen Optionen,
– User aus der ganzen Welt (Asien, Afrika, Amerika …),
– keine national bedingten Grenzen,
– viele zusätzliche Applikationen wählbar,
– Profil lässt sich auf die persönlichen Vorstellungen verändern.

Dies ist ein Erfolgsrezept, das viele Nachahmer hervorruft. StudiVZ z.B. ist ein Plagiat der amerikanischen Plattform Facebook. Herr Dariani hat alles von Facebook kopiert optisch sowie auch Inhaltlich bzw. Funktionen. Zu den Facebook-Usern gehören auch immer mehr Personen die in der Öffentlichkeit stehen. Sie nutzen diesen Onlineauftritt, um auf diesem Wege eine größere Anzahl von Menschen zu erreichen. Der derzeitige amerikanische Präsident Barack Obama zieht ebenfalls großen Nutzen aus Facebook, um seine Anhänger zu informieren.

Wer mehr über Facebook erfahren möchte, kann sich dieses Video anschauen.

Quellen:



http://facebookmarketing.de/tag/demographie
http://facebookmarketing.de/zahlen_fakten/facebook-nutzerzahlen-in-deutschland-august-2009
http://facebookmarketing.de/zahlen_fakten/facebook-nutzerzahlen-im-august-2010
http://www.seedfinance.de/2009/01/28/facebook-starkes-wachstum-in-deutschland-eine-user-analyse/
http://www.thomashutter.com/index.php/tag/facebook-demographie-deutschland/
http://www.thomashutter.com/index.php/2011/02/facebook-infografik-und-demographische-daten-deutschland-osterreich-und-schweiz-per-januar-2011/

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5 Antworten zu “Facebook :Soziales Netzwerk mit Suchtpotenzial

  1. Warrior_Rashid 03/11/2010 um 20:05

    Ganz toller Artikel Khaled, aber wir untersuchen doch nur BERLINER Internet StartUps. Wie bist du auf Facebook gekommen? Etwas durch die Verbindung zum Berliner Internet StartUp StudiVz?

    • khaledmsakny 27/11/2010 um 11:30

      StudiVZ ist nicht mehr als ein Plagiat des amerikanischen Sozialen Netzwerk Facebook. Von daher habe ich gedacht, dass es besser ist über Facebook zu reden. Ich meine damit, dass Facebook die Einleitung ist, um über StudiVZ zu schreiben.

  2. Pingback: Kann man über innovatives Geschäftsmodell bei Students4school reden? « Berlin Internet-Startups

  3. Pingback: Anabolika für Start Ups- Teil 2 « Berlin Internet-Startups

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