Mal was Persönliches

Heute erfasste mich die Nachricht aus Indien, dass mein geliebter Lehrer und Begleiter diese Welt um 3:50 verlassen hat. Aus diesem Anlass möchte ich ein paar Worte über ihn sprechen und hoffe, auf diese Weise ein wenig Trauerarbeit zu leisten.

Die Geschichte

Es war im Sommer 1999, als ich ihm zum ersten Mal begegnete. Wenn ich heute so zurückschaue, wird mir bewusst, wieviel ich von ihm gelernt habe.

Die für mich wichtigsten drei Dinge möchte ich hier mit Euch teilen:

  • Stets nach Fragen und Antworten suchen
  • Spirituelles und materielles Leben gehen Hand in Hand
  • Mit der Gemeinschaft steht und fällt alles

Seit ich wieder auf den westlichen Breitengraden lebe, versuche ich, diesen Lehren zu folgen.

Im Alltag

Erst gestern schaute ich mir den Facebook- Film „The Social Network“ an. Er regte mich zum Nachdenken an und erinnerte mich an meinen Lehrer.

Wie leben wir?

War es nicht auffällig, wie der Erfolg von Facebook das Verlangen nach Gemeinschaft und Netzwerken widerspiegelte?

Glaubt Ihr, dass diese Art von Gemeinschaft ausreicht?

Und könnte vielleicht Gemeinschaft von Angesicht zu Angesicht zu kurz kommen?

Interessant ist doch, dass der Gründer von Facebook selbst Kontaktschwierigkeiten im wahren Leben hatte.

Besinnung?

Die Zeit mit meinem Lehrer zeigte mir jedoch, wie wichtig die lebendige Gemeinschaft ist. Erst wenn der Kontakt eine gewisse Nähe erzeugt, erleben wir einen Teil der Welt, aus der unser Gegenüber stammt.

Mein bescheidener Beitrag

Um selbst einen Beitrag zu leisten, der vielleicht einige von Euch inspiriert, wieder in den lebendigen Kontakt einzutauchen, rufe ich heute einen Blog (Jaiva-Dharma) ins Leben. Im wesentlichen möchte ich hier ein Buch in deutscher Sprache veröffentlichen. Damit trete ich den Versuch an, ein altes Versprechen zu erfüllen.

Auf ein Feedback freue ich mich.

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4 Antworten zu “Mal was Persönliches

  1. anitram159069095 02/01/2011 um 18:39

    Auch von mir: mein Beileid. Es ist immer schlimm einen, für uns, wichtigen Menschen, mit dem man ein Stück des Lebensweges gegangen ist, zu verlieren. Dein Blog gefällt mir sehr gut, vor allem dieser Satz:
    „…Erst wenn der Kontakt eine gewisse Nähe erzeugt, erleben wir einen Teil der Welt, aus der unser Gegenüber stammt.“
    Eine schöne Geste, jemanden zu ehren und ein noch schönerer Nachruf.
    mit lieben Grüßen
    Martina

  2. Warrior_Rashid 02/01/2011 um 20:44

    Hallo Shaman,

    vorab mein herzliches Beileid. Dass ist wirklich keine gute Nachricht, um das Jahr abzuschließen.

    Ich finde es aber wirklich interessant, wie du sofort den Zusammenhang zwischen den 3 Lebensweisheiten und dem Facebook Film siehst. Ich habe den Film bereits 2 Mal gesehen und kann dir absolut zustimmen.

    Die virtuellen Freundschaften sind definitiv nicht mit den realen zu vergleichen. Ich sehe Facebook in diesem Kontext lediglich als eine gute Möglichkeit mit seinen Freunden oberflächlich in Kontakt zu bleiben. Zum Beispiel um zu erfahren, was diese gerade so treiben oder wer sich wo in der Weltgeschichte rumtreibt. Oder aber auch, um für unseren Blog zu werben und meine virtuellen Freunde mit unseren Themen zu begeistern 😉

    Ich sehe jedoch in der Welt der Social Networks eine Gefahr für die Jugendlichen, die sich immer mehr auf virtuellen Netzwerken vergnügen und dort scheinbar einen Ersatz für ihre realen Freundschaften gefunden haben.

    Lg

  3. feuerherz 03/01/2011 um 14:19

    Die letzten Wochen haben mich viel zum Nachdenken angeregt. Ein Arbeitskollege von mir ist an den Folgen eines Unfalls erlitten. Zudem wurde ein anderer Bekannter von mir in der Silvesternacht mit 5 Messerstichen ins Krankenhaus eingeliefert (ihm geht es mittlerweile zum Glück wieder sehr gut). Desweiteren war ich über Silvester für ein paar Tage in Wales in der Kleinstadt Swansea an der Küste gewesen. Die Zeit abseits von dem Großstadttrubel und an der Küste, zudem umgeben von liebevollen Personen der Gemeinde der Person, die mich dort in ihr Haus aufnahm, hat mir neue Lebensweisen aufgezeigt. Ich bin Atheistin, aber trotzdem hindert es mich nicht daran, meine Lebensweisen zu ändern und auf das Glück für mich und meine Mitmenschen hinzuarbeiten.

    Passend zu all dem, was in den letzten Wochen passiert ist, habe ich auch meinen letzten Artikel verfasst. Den habe ich bereits letzte Woche geschrieben, aber auch danach sind immer wieder zu dem Artikel passende Dinge geschehen.
    Ich hoffe, dass ich mit dem Artikel unseren Lesern die Augen öffnen kann und sie mehr zum Nachdenken anregen kann.

    https://entrepreneurialwarriors.wordpress.com/2010/12/30/der-sinn-des-lebens-und-wie-man-management-im-unternehmen-und-privaten-managt/

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