Anabolika für Start Ups – Teil 2

Hier ist nun der zweite Teil meines Networking Artikels, falls ihr den ersten verpasst habt, den findet ihr hier (Anabolika für Start Ups – Teil 1)

Netzwerkaufbau

Die grundlegende Basis beim Aufbau eines funktionierenden Netzwerkes ist der Spaß am Kennenlernen von neuen Menschen und neuen Kontakten. Jeder sollte auch eine gewisse Affinität zum „Fäden spinnen“ haben. Hierbei kann ein gesundes Maß an Extrovertiertheit helfen ist aber kein Muss. Jeder muss seinen eigenen Stil individuell finden. Entscheidend ist vielmehr der eigene Zeiteinsatz, den man in die Pflege und die Etablierung investiert.

Es gibt viele Möglichkeiten sein Netzwerk zu erweitern. Nutzen sollte man interessante Projekte von Freunden und Bekannten. Hier findet man schnell interessante Menschen, mit denen man schnell ins Gespräch kommt. Genauso gut findet man auf Geschäftsreisen, Messen, Kongressen und Seminaren die Möglichkeit schnell neue Kontakte zu knüpfen. Aber auch diverse Vereine bieten eine große Möglichkeit für eine schnelle Kontaktaufnahme. Aber auch in der Freizeit, wie zum Beispiel auf Partys gibt es Möglichkeiten für einen Netzwerkausbau.

Wichtig ist jedenfalls, dass man keine Möglichkeit auslassen sollte Kontakte zu knüpfen, denn man weiß ja nie, was sich aus einem anfangs harmlosen Kontakt entwickeln kann… Also sollte man seine Selbstdisziplin trainieren und Faulheit und Bequemlichkeit überwinden.

Unverbindliche Kontaktaufnahme

Um beim Netzwerken auch in Erinnerung behalten zu werden, ist bei der ersten Kontaktaufnahme vor allem Kreativität gefragt. Man sollte auch gewisse Regeln beachten. Eines dieser Regeln ist: Nie gleich mit der Tür ins Haus fallen. Vielmehr sollte man ein Gespür entwickeln, sich in die andere Person hinein zu versetzen und aus dem Blickwinkel seines Gegenübers die Situation beurteilen. Lange Monologe über sich selbst sollten deshalb vermieden werden.

Beachten Sie deshalb:

  1. Wie fühlt sich die Person gegenüber gerade?
  2. Störe ich gerade und sollte ich die Initiative zur Kontaktaufnahme zu einem anderen Zeitpunkt in Erwägung ziehen?
  3. Was ist das momentane Interesse meines Gegenübers?
  4. Über was möchte er sich unterhalten?

Übung macht den Meister

Leider ist Networking leichter gesagt als getan. Deshalb sollte man sich (wenn man mit dem Thema noch nicht so vertraut ist) langsam heran tasten. Anfangs kann man auf die Qualität der Kontakte vernachlässigen und versuchen möglichst viele neue Kontakte zu knüpfen. Mit der Zeit kommt die Übung und die Qualität der Kontakte verbessert sich automatisch.

Netzwerk-Kommunikation

Die Kommunikation ist das Bindeglied zwischen den einzelnen Netzwerkern und ist deshalb ein wichtiges Mittel. Bedenkt deshalb immer, wie nehme ich ein Gespräch auf, wie führe ich dieses und was sollte dabei tabu sein. Es geht nun mal um zwischenmenschliche Beziehungen, deshalb müsst ihr euch hinterfragen, wie ihr bei euern Gesprächspartnern ankommt und wie euer Verhalten und Gesten interpretiert werden könnten.

 

Kommunikationstipps:

Bitte vermeidet schweigen! Schweigen kann als Desinteresse und Ablehnung gedeutet werden. Deshalb stellt lieber ohne Hemmungen offene Fragen, um das Gespräch zu fördern und interessanter zu machen. Zeigt Neugierde und seid offen für neue Themen und Meinungen. Und bitte werft eure Vorurteile über Bord, die hindern nur im Networking Prozess.

Wichtig ist auch eine positive Körpersprache. Lächeln, Kopfnicken, Blickkontakt halten und eine offene Armhaltung gehören einfach zu einem netten Gespräch dazu!

Auch ein gutes Namengedächtnis ist wertvoll, denn es gehört zum guten Ton Menschen mit ihrem Namen anzusprechen. Hierbei können Memotechniken helfen.

 

Gifte im Netzwerk

Um die vielen Fettnäpfchen zu vermeiden, in die man treten kann, stelle ich euch noch ein paar No Gos vor.

  • Halten Sie sich bitte nicht für wichtiger als Sie sind, denn dies wirkt sehr aufdringlich und unsympatisch.
  • Vermeiden Sie es auch andere belehren zu wollen, auch wenn Sie recht haben. Dies wirkt als wäre ihnen die Meinung des Gegenübers unwichtig und man sei nicht kompromissbereit.
  • Tratschen und vertrauliche Informationen weiterzugeben ist der Netzwerk Killer schlechthin. Sie wirken unseriös und der Gegenüber wird denken, dass Sie Informationen nutzen, um anderen zu Schaden.
  • Vermeiden Sie es all ihre Anliegen auf einmal vorzubringen. Hier entsteht schnell der Eindruck, dass Sie nur nehmen wollen.
  • Geben Sie auch keine Kontaktdaten dritter Personen weiter, ohne deren Einverständnis eingeholt zu haben.

 

Netzwerk-Organisation

Um aus seinem Netzwerk einen möglichst hohen Nutzen zu ziehen, ist das Ordnen und Organisieren der Kontakte und der dazugehörigen Daten eine wichtige Aufgabe. Hierbei helfen das Telefon und die Email im täglichen Gebrauch. Ergänzend sind Mailinglisten, Foren und Social Networks zu benutzen.

Mailinglisten helfen bei themenspezifischer Kommunikation für ein bestimmtes Thema.

Foren helfen über ein Thema zu diskutieren

Social Networks helfen u.a. neue Kontakte zu finden, organisieren und zu kommunizieren. In unserem Blog wurde das Thema schon in folgenden Beiträgen analysiert und beschrieben:

 

Quellen:

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