Web 2.0 Monitoring

Hi Leute! Ich möchte euch hiermit ein Unternehmen vorstellen, was meiner Meinung nach, eine großartige Zukunft vor sich hat.

Wir leben in einer Zeit des Internets. Die Informationen über das Internet verbreiten sich rasant und sind damit noch zu Massen vertreten. Für Unternehmen stellt das eine große Chance aber auch Risiko dar. Und so haben es sich die beiden Gründer von Webbosaurus (Philipp Rodewald und Jan Bartels) unter anderem zur Aufgabe gemacht, das Image der Unternehmen im riesigen Word Wide Web zu untersuchen.

TheShaman und meine Wenigkeit haben Webbosaurus für euch interviewt. Hier gelangt ihr zum Teil von TheShaman

Zu Anfang ein kleines Video zum Interview, welches euch ein bisschen einstimmen soll.

Geschichte

Was waren, kurz nach der Gründung, eure ersten Schwierigkeiten?

Jan: Wir waren, aufgrund unserer Arbeit intern bei unserem jeweiligen Arbeitgeber integriert und vernetzt. Dies hatte zur Folge, dass wir Probleme hatten unser erforderliches Netzwerk aufzubauen. „Agentur ist Peoples Business, ohne Kontakte läuft dort wenig.“ Daher war unser erster Schritt ein Netzwerk aufzubauen, um die erforderlichen Kontakte zu gewinnen und die Marke Webbosaurus bekannt zu machen.

Wie kamt ihr zu euren ersten Kunden?

Jan: Die ersten Kontakte und Kunden kamen durch die Netzwerke. Und mit der Zeit hat man als Unternehmen eine gewisse Präsenz im Internet und in den Printmedien, sodass die potentiellen Kunden von sich aus Anfragen geschickt haben.

Habt Ihr einen Business Plan geschrieben, und wenn ja, hat er euch geholfen?

Jan: Ja, wir haben einen Business Plan geschrieben. Mit der Unterstützung vom Gründerzentrum haben wir den Plan immer weiter ausgearbeitet. Die Ausarbeitung hat uns sehr geholfen unsere Idee richtig zu definieren und weiter zu entwickeln.

Finanzierung

Viele (potentielle) Gründer schreiben auch einen Business Plan um die Finanzierung von der Bank zu bekommen. Wie seid ihr da aufgestellt?

Jan & Philipp: Wir sind komplett eigenfinanziert. Wir haben auch die Inanspruchnahme von VC´s & Business Angels von Anfang an ablehnend gegenüber gestanden. Wir sind der Meinung, dass Sie viel zu viel Einfluss in einem Unternehmen haben. Somit hat das kaum noch was mit Selbstständigkeit/ eigenem Unternehmen  zu tun, sondern man ist in seinem eigenen Unternehmen angestellt. Jedoch muss man dazu selbstverständlich noch sagen, dass von Business Angel zu Business Angel der Druck verschieden sein kann.

Wenn Ihr in Zukunft Geld benötigen würdet, von wo würdet ihr es euch beschaffen?

Wir würden den Weg über eine Bankfinanzierung bevorzugen. Wenn im Worst Case Scenario ein Unternehmen insolvent geht, ist es moralisch vertragbar.

Sprich, ihr steht der oft genutzten Start-Up Finanzierung der  3 F´s (Family, Friends, Fools)  ablehnend gegenüber?

Philipp:  Auf jeden Fall, selbst wenn ich ein geniales Geschäftsmodell habe, kann immer etwas schief gehen. Ich könnte es nicht ertragen, wenn z.B. meine Familie darunter leiden müsste.

Ideenentwicklung

Und für mich immer die wichtigste Frage, wie seid ihr beiden auf die Idee gekommen? Ihr habt beide eine Bachelor Arbeit passend zu eurem Unternehmen geschrieben. Wie kamt ihr dazu? Hat sich das schon in eurer Kindheit herauskristallisiert?

Philipp: Das hat etwas mit dem privatem Engagement zu tun und mit dem was sich damals schon auf dem Markt entwickelt hat. Ich hatte schon früher eine gewisse Affinität für das Internet, und aufgrund dessen habe ich das nötige Know-How, um in dieser Branche arbeiten zu können.

Als wir, Jan und ich, die Idee gemeinsam ein Unternehmen zu gründen hatten, kam Social Media so richtig in Fahrt. In unserer Abteilung, in der wir zu dieser Zeit arbeiteten, haben wir bereits erste Konzepte entwickelt und konnten gleichzeitig ein Wachstum im Markt erkennen.

Habt ihr, um euch Arbeit abzunehmen, betriebsnotwendige Tätigkeiten outgesourct?

Philipp: Es war uns von vornherein klar, was wir können und was nicht. Wir wollen unseren Kunden nur beste Qualität liefern und aus diesem Grund sourcen wir die grafischen und technischen Tätigkeiten komplett out. Wir sind dann bei der Konzeptionsentwicklung beteiligt, so dass wir unserem Partner sagen, was wir von ihm erwarten und er es in die Tat umsetzt.

Danke für das Interview Jan Bartels & Philipp Rodewald!

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4 Antworten zu “Web 2.0 Monitoring

  1. Jan Bartels 27/01/2011 um 17:28

    Danke nochmal für das Interview!

  2. warriorneo 27/01/2011 um 18:35

    Auch ich bedanke mich nochmals! Und wünsche euch alles gute für die Zukunft 🙂

  3. Sascha S. Pfordte 27/01/2011 um 19:22

    Peace! Webbosaurus rules! 😉 Top Leute, mit denen vor allem Meetings besonders Spaß machen. Greets

  4. khaled_msakny 29/01/2011 um 16:44

    Das Thema Web 2.0 Monitoring ist sehr wichtig geworden. Unternehmen versuchen heutzutage über die social Media Kanäle neue Bewerber zu gewinnen und vor allem Kunden der anderen Wettbewerber an sich heran zu ziehen. Als Beispiel frage ich mich, welche Firma hat heute immer noch kein Facebook Konto oder ist über Twitter, VZ-Gruppe oder anderen Plattformen des Social Web nicht zu erreichen?
    Es besteht nicht nur die Möglichkeit Werbung für sich oder für sein Unternehmen zu machen, sondern auch Angestellte zu finden. Der Sinn davon ist auf die Bewertungen der Kunden zu reagieren und sich an den Wettbewerb besser anzupassen. Viele Unternehmen wollen dadurch auch durch Umwege an ihre Zielgruppe heran kommen.
    Manche Firmen versuchen auch durch deren Blog oder die virtuelle Präsenz, wie bei Facebook oder Twitter, sich an die technologischen Entwicklungen anzupassen und sich als innovativer Arbeitgeber darzustellen. Auf diesem Wege können Unternehmer direkt in Kontakt mit ihren Kunden treten, sich informieren über ihre Wünsche, um dadurch Zielgerecht und vor allem nachhaltig zu produzieren. Sich ein Feedback von den Mitarbeitern zu holen ist wichtig, aber noch wichtiger ist es ein Feedback von externen Faktoren zu gewinnen und diese Feedbacks ernst zunehmen.
    Der Wandel des Internetaspekts oder der Sinn von einem Informationsmedium zu einem globalen Mitmach-Medium, ist mit Web 2.0 bezeichnet und gesichert worden. Web 2.0 hat verschiedene Eigenschaften wie z.B.: User Generated Content. Blogs und Wikis zählen als neue Kommunikationsinstrumente in der Welt der Web 2.0. Die Social-Media Plattformen helfen dabei sich Mehrheiten zu bilden und dadurch verschiedene und auch individuelle Meinungen zu sammeln. Web 2.0 ist ein Instrument der den Wettbewerbsdruck auf Medien auslöst.
    Diese Plattformen die jeden Tag im lokalen und auch im internationalen Bereich mehr werden, gelten als neue Kommunikationsinstrumente, die die Adaptation des Unternehmens an die Veränderungen vereinfachen. Und, dass sie auch an dieser Entwicklung teilnehmen.
    Aber ich würde sagen, dass ist damit keine „Endhaltestelle“. Wer die rasante Entwicklung sieht, merkt schon die Möglichkeit eines baldigen (zukünftigen) Web 3.0.
    Die Frage hierzu lautet:

    Wie wird sich das Verhalten zwischen dem Nutzer und dem Computer in den nächsten Jahren verändern?
    Und wie wird die Mensch-Maschine-Kommunikation aussehen?

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