Acharya…“Beratung mit Wirkung“

Das man weiß wovon er redet, ist der Ausgangspunkt einer erfolgreichen Beratung. Viele bauen ihre Reden auf der Theorie. Die Theorie ist zwar schön und umfasst fast alles, aber der Menschenverstand nimmt das nicht so ernsthaft wie man über seine persönlichen Erfahrungen redet. Die Person die das wiederspiegelt was sie schon mal erlebt hat, berät mit einem hohen Grad an Selbstbewusstsein. Nicht nur Personen die eine Beratung brauchen sondern auch Unternehmen. Acharya ist ein Unternehmen, das ganzheitliche und nachhaltige Beratung für KMU der Industrie, der Dienstleistung und des Handels, sowie für öffentliche Organisationen anbietet. Über Acharya wird uns heute Réné Junkes, der Geschäftsführer dieses Unternehmen, erzählen. In diesem Interview verrät uns Réné seine Interessen, die gesammelten Erfahrungen und seinen bisherigen Erfolg.

Khaled: Hallo Réné was kannst du uns über Acharya allgemein erzählen?
Réné: Das Wort Acharya (Sanskrit: ācārya) steht für eine Person, die das lehrt, was sie lebt. Hinter dem Credo „Beratung mit Wirkung“  verbirgt sich eine Unternehmensberatung, in der der Mensch im Zentrum steht. Es werden also Firmen hauptsächlich in Sachen Strategien, Ideenmanagement, Wissensmanagement und Konfliktmanagement in einer Weise beraten, sodass am Ende der Mitarbeiter, der Vorgesetzte und der Unternehmer davon profitieren, materiell und immateriell.

K: In welchem Stand befindet sich Acharya jetzt?
R: Im Grunde beginnt zurzeit die Fahrt. Die ersten Kundenkontakte sind entstanden und eine Kooperation mit Soltany TC wurde eingegangen.

K: Wie bist Du auf diese Idee gekommen?
R: Ich wollte schon immer mit Menschen arbeiten und zwar so, dass bei beiden immer ein Quentchen mehr Wissen oder Bewusstsein entstanden ist. In deutschen Unternehmen existiert noch viel Entwicklungspotential im zwischenmenschlichen Bereich, was meiner Meinung nach auch als ein Wirtschaftspotential gilt.

K: Kann man über Team reden?
R: Zurzeit besteht die Firma nur aus meiner Wenigkeit, also einer One-Man-Show. Es existiert jedoch ein Netz von einigen Kooperationspartnern. Kooperation sehe ich als einen wichtigen Erfolgsfaktor.

K: Kannst Du mal etwas von den Schwierigkeiten, die dir entgegengekommen sind, erzählen?
R: Die Orientierung war zu Beginn die größte Hürde. „Wie richte ich mich auf wen aus?“

K: Was ist deine Zielgruppe und was für Nutzen versprichst Du ihnen?
R: Ich verspreche dem Kunden mehr aus ihrem Humankapital zu gewinnen. Die Zielgruppe sind kleine und mittlere Unternehmen, bei denen die Kommunikation intern und extern optimal fließen muss.

K: Was ist mit dem Businessplan?
R: Es existiert kein Businessplan, aber vielleicht ein Konzept. Daher brauchte ich evtl. auch eine Entwicklung von einem Jahr bis jetzt.

K: In wieweit stimmt die Planung mit der Realität überein?
R: Würde mich interessieren, welche Planung ich festgehalten hätte und ob ich noch im grünen Bereich wäre, wenn ich damals einen Businessplan geschrieben hätte.

K: Was denkst Du, ist Acharya einzigartig oder einfach eine Copycat von anderen Beratungsfirmen?
R: Die Einzigartigkeit liegt in meinen Menschenkenntnissen, die ich auf vielen Reisen an vielen Plätzen gesammelt habe. Sicherlich prägte mich ebenso die Zeit als Mönch in Indien, in der ich viele Schicksale aus allen Teilen der Welt kennenlernen durfte. Ich schöpfe somit aus einem großen Wissensschatz.

K: Kann man im Fall Acharya über Wertkettenanalyse sprechen?
R: Ich würde gerne mal eine Wertkettenanalyse bei meiner Dienstleistung vornehmen. Falls mir jemand dabei behilflich sein möchte, kann er sich gerne bei mir melden.

K: Kann man über innovatives Geschäftsmodell im Fall Acharya reden?
R: Nein, im Grunde ein einfaches Modell.

K: Wer hat Dich unterstützt?
R: Die Unterstützung die ich bekam, war eher von immaterieller Natur. Meine Frau, meine Freunde und meine Erfahrungen unterstützen mich sehr.

K: Was für finanzielle Unterstützung hast Du bekommen?
R: Kleine Ersparnisse Monat für Monat helfen mir über die Runden.

K: Ist der Markt gesättigt oder gibt es noch Opportunity, und bestehen Möglichkeiten für Wettbewerber mit Ihnen auf dem Markt einzudrängen oder rein zu kommen?
R: Der Markt ist groß. In meinem Fall liegt die Kunst darin, sich gezielt abheben zu können und die richtigen Kommunikationkanäle zu finden.

K: Wie zufrieden bist Du jetzt mit dem was Du erreicht hast?
R: Alles im Allem bin ich schon zufrieden, da mir bewußt ist, dass alles seine Zeit braucht, gerade wenn man seine Passion zur Berufung machen möchte.

K: Wie sehen die Zahlen bei Acharya aus? Wie viele Leute hast Du bis jetzt beraten?
R: Wie schon zuvor berichtet, kommt der Zug erst jetzt ins Rollen. Im ersten Quartal diesen Jahres sind mind. 5 Kunden angestrebt.

K: Wie kann die Zukunft von Acharya nach Deiner Ansicht aussehen?
R: Überall dort, wo Menschen mit ihrer Beziehung im Unternehmen eine wichtige Rolle spielen, lohnt es sich
Acharya anzurufen.
In Zukunft möchte ich mich noch mehr auf meinen Wissensschatz konzentrieren. Dabei möchte ich noch mehr das Wissen aus altindischen Epos-Geschichten, als Lösung für die Probleme von heute im Management, zugäglich machen. Acharya soll als eine Informationsquelle dienen, die sich aus altem Wissen bedient. Informationen gelten als ein kostbares Gut.

Es war wirklich sehr interessant zu hören, wie man aus privaten Erlebnissen Menschen und Unternehmen beraten kann. Das bestätigt nur die Aussage, dass persönliche Erlebnisse eine wichtige Rolle bei der Gründung spielen.

Quellen:

http://acharya-beratung.de/

Advertisements

2 Antworten zu “Acharya…“Beratung mit Wirkung“

  1. Sascha S. Pfordte 01/02/2011 um 11:48

    Auch, wenn es kein Internetstartup ist, ein schönes Interview. Aber ich denke es ist immer noch sehr schwer Menschen von immateriellen (Mehr-)Werten zu überzeugen.

    Wie Prof. Dr. Gigerenzer vom Max-Planck-Institut auf der vergangenen EMF-Konferenz in seinem sehr aufschlussreichen Vortrag über Intuition bereits feststellte, agieren die meisten Menschen in Entscheidungspositionen eher passiv und versuchen sich bei ihren Entscheidungen mit Zahlen und Formeln abzusichern – ob sinnvoll oder nicht.
    Das ist bei immateriellen Mehrwerten sehr heikel. Wie wird der immaterielle Zugewinn dem Kunden letztlich verdeutlicht?
    Ich denke an dieser Frage hängt sich letztlich auch der breite Erfolg dieser Art von Beratung auf.

  2. The Shaman 03/02/2011 um 11:12

    Da hast du recht, diese Art von Dienstleistung lässt sich nicht einfach, wie HARD-FACTS, verkaufen. Glücklicherweise arbeitet die Zeit für mich. Es existieren unzählige Statistiken, die die Kosten festhalten, wie z.B.: „Würde es ein Unternehmen mit 500
    Beschäftigten schaffen, die 22 Prozent der Belegschaft ohne Mitarbeiterbindung durch entsprechende
    Maßnahmen um nur fünf Prozentpunkte auf 17 Prozent zu drosseln, erwüchse daraus ein finanzielles
    Einsparungspotenzial von rund 100.000 Euro pro Jahr“, so der Experte.“ (http://pressetext.at/pteprint.mc?pte=070613004).

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: